Markt – Trends

Asien: Wirschaftswachstums-Motor der Welt


Asien ist die am schnellst wachsende Wirtschaft der Welt. Ihre ökonomische Bedeutung hat in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen und hat im Jahr 2015, 31,5% der weltweiten Wirtschaft ausgemacht. Asien’s Wirschaftsmächte China und Japan sind die zweit- und dritt-grössten Volkswirtschaften der Welt. Die rasant-wachsenden Verbrauchermärkte China, Indien und ASEAN haben zusammengezählt eine Bevölkerung von mehr als 3 Milliarden Menschen und es ist in den nächsten zwei Jahrzehnten damit zu rechnen , dass diese eine zunehmend wichtige Rolle des weltweiten Konsums darstellen werden, angeführt von rapid wachsenden Haushaltseinkommen und einer schnell wachsenden Mittelklasse. Diese Tendenzen leiten zu einer erheblichen Neuausrichtung der Unternehmensstrategie vieler Firmen, getrieben von Aussichten, ein schnelleres Umsatzwachstum in Asien zu generieren als in traditionellen Absatzmärkten der reiferen Industrieländer der Welt. Dieses rasche Wachstum hat aber auch asiatische Grossuternehmen zum Aufstieg verholfen, die bereits jetzt 192 der Fortune-Globe 500 Firmen ausmachen. Der grösste Teil der Schwellenländer Asiens bleibt aber bis dato relativ unterentwickelt mit niedrigem Pro -Kopf-Einkommen und es gibt erhebliche, kurzfristige Herausforderungen in den Aussichten für Asien.

Volksrepublik China – Schwieriger wirtschaftlicher Uebergang

Das Wirtschaftwachstum China’s hat sich im 2014 verlangsamt, nachdem staatliche Interventionen das Wachstum stark gefördert haben in den Jahren 2012-13. AIRP Management Solutions Ltd. erwartet ein Wachstum vom 6.9% für’s 2015 und 6.7% für das Jahr 2016, weit unter den Raten von etwa 10% der letzten drei Jahrzehnten. Obwohl steigender Konsum und Investitionen das Wirtschaftwachstum stark beeinflussen, haben sich wirtschaftliche Ungleichgewichte vermehrt. Dies wird verdeutlicht durch die steigende Staatsverschuldung und die grosse Abhängigkeit von Exporten und Investitionen als Konjunktur-Faktoren, sowie die Zunahme von unregulierten Kredit-Systemen im Land. Aus den genannten Gründen hat AIRP Management Solutions Ltd. die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den nächsten 2-3 Jahren von 20 auf 25% erhöht. Der Chinesische Staat interveniert immer zöglicher ins eigene Wirtschaftsystem um Wachstum anzukurbeln und bevorzugt stattdessen strukturelle Reformen zu fördern, um die Wirschaft in eine effizientere Oekonomie zu wandeln. Der Anstieg des Konsums wird mittelfristig das Wachstum ankurbeln, getrieben von steigenden Haushaltseinkommen, einer wachsenden Mittelklasse und der Urbanisierung von Provinzen im Landesinnern.



Volksrepublik China

Japan – Abenomics führt zu Zurückhaltung

Japan – Abenomics führt zu Zurückhaltung

Seit Shinzo Abe im 2012 zum Ministerpräsident gewählt wurde, hat Japan versucht sich aus der Rezession zu wenden indem die ersten beiden der „3 Abenomics-Pfeile“ eingeführt wurden und Massnahmen, wie monetäre Anreize und Steuerminderungen gefördert werden. Nach dem Wahlsieg der LDP im 2014 wurde auch der dritte Pfeil der strukturellen Reform lanciert. AIRP Management Solutions Ltd. erwartet ein Wirschaftswachstum für Japan von 0.9% im 2015 und prognostiziert für das Jahr 2016 ein Wachstum von 1.1%. Die von der Japanischen Zentralbank geschaffenen monetären Anreize, waren bis anhin die Schlüsselfaktoren des Aufschwungs und die QE Strategien der Japanischen Nationalbank haben zu einer deutlichen Abwertung des Japanischen Yen geführt, was die Exporte und Unternehmens-Profite von Exporteuren beflügelt hat. Japan stehen mittelfristig schwierige Herausforderungen vor, wegen einer schwindenden Bevölkerung und hohem Fiskus. Die Erhöhung der MwSt von 5 auf 8%, die im Jahr 2014 eingeführt wurde, hat den Konsum eingdämmt und eine weitere Erhöhung auf 10% wurde auf das Jahr 2017 aufgeschoben. Gehemmt von niederiger Produktivität wurden Grossunternehmen in Japan aufgefordert die Saläre zu erhöhen, um das Konjunturwachstum weiter anzukurbeln. Hohe Energiekosten hindern die Volkswirtschaft weiter und es wird erwartet, dass die landeseigene Atomenergiegewinnung im 2015 und 2016 wieder in Betrieb genommen wird.


Indien – „Make in India“ – Ein Neuanfang

Nach anhaltend starkem Wirtschaftswachstum seit 2003, hat sich das Wachstum im Jahr 2013 und 2014 deutlich gemässigt, aufgrund strikter Geldpolitik, die eingeführt wurde, um die Inflation vom Jahr 2011 zu dämmen. AIRP Management Solutions Ltd. sieht für das Jahr 2015 ein Wachstum von 7.4% vor und prognostiziert ein Wachstum von 7% im 2016. In der zweiten Jahreshälfte 2015 bleiben volkswirtschaftliche Wachstumsfaktoren moderat und es sind keine grösseren Aenderungen zu erwarten. Nachdem die Inflation gehemmt wurde und die Indische Zentralbank ihre Geldpolitik abgeschwächt hat, können die von Ministerpräsidenten Modi zu Tage gelegten strukturellen Reformen, zu weiteren Investitionen in Indien führen und so den Industriesektor stärken. Die vom Staat gehemigte Verfassungsreform eine neue MwSt einzuführen, die jährlich 15 Milliarden US Dollar in die Staatskasse einbringen soll , wird zur Integration der Provinzen führen und einen einheitlichen Indischen Markt fördern.



Indien – Make in India

ASEAN – Rasantes Wirtschaftswachstum anhaltend

ASEAN – Rasantes Wirtschaftswachstum anhaltend

Die meisten der bedeutendsten Länder der Vereinigung Südostasiatischer Staaten (ASEAN), wie Malaysien, Indonesien, Thailand und die Philippinen konnten im Jahr 2014 und 2015 starkes Wirtschaftswachstum verbuchen, ungeachtet schwindender Exporte aufgrund der EU Krise und dem Rückgang von Rohstoffimporten der Volksrepublik China. Wirtschaftswachstum wurde von der inländischen Nachfrage gestützt und weiter beschwingt vom starken Privatkonsum und der rapiden Zunahme von Investitionen. AIRP Management Solutions Ltd. erwartet, dass diese Tendenz auch im 2016 anhalten wird. Das Wachstum in der ASEAN wurde zudem durch weitere Freihandelsabkommen inner- und ausserhalb der Vereinigung und von interkontinentalen Handelsabkommen, wie dem TPP (Trans Pacific Pact) gestärkt. Der tiefe Oelpreis hat den Handelsausgleich gestützt, da die meisten ASEAN-Länder netto-Importeure von Oel sind und so einem geringeren Inflationsdruck ausgesetzt sind.

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